Bushido feiert seinen Abou-Chaker-Sieg mit eisigem Schweigen
Bushido (47) hat vor Gericht einen weiteren Sieg gegen Arafat Abou-Chaker eingefahren – doch während Fans und Kritiker im Netz lautstark diskutieren, hüllt sich der Rapper selbst in fast eisiges Schweigen. Am 20. Januar wies der 2. Zivilsenat des Kammergerichts Berlin die Berufung von Arafat zurück und bestätigte damit ein Urteil aus dem Jahr 2023: Rund 1,8 Millionen Euro plus Zinsen muss der frühere Weggefährte an Bushido zahlen, insgesamt wohl etwa drei Millionen Euro. Unter einem Posting der Zeitung Bild zum Ausgang des Prozesses sammeln sich seitdem Glückwünsche, Spott und scharfe Kritik – und mittendrin ein einziges Wort des Schweigsamen als Antwort auf die Glückwünsche: "Danke".
Während Bushido, der seine Familienplanung noch nicht ganz abgeschlossen hat, bei Instagram mehrere Beiträge von Medien wie Bild und der Tagesschau zum Urteil lediglich mit einem Like markiert, bleibt seine eigene Story leer. Kein Statement, kein Video, keine Jubelpose wie noch im September 2023, als er nach dem ersten Urteil in einem Clip erklärte, er sei "so glücklich" und "krass happy" über die Entscheidung des Landgerichts Berlin II gewesen. Stattdessen werden Dritte laut: Unter dem Posting finden sich zahlreiche Fans, die schreiben, sie gönnten dem Musiker jeden Cent. Doch direkt daneben stehen bissige Kommentare. Einige User fordern, Bushido solle seinen Polizeischutz endlich selbst finanzieren, andere machen sich in spöttischen Bemerkungen über angebliche Eheprobleme des Rappers lustig. Arafat wiederum hat sich bislang überhaupt nicht zu Wort gemeldet.
Für Bushido ist der juristische Triumph nur ein weiterer Akt in einer langen, zermürbenden Geschichte, die weit über Paragraphen und Millionen hinausgeht. Bushido hatte in der Vergangenheit öffentlich betont, wie belastend der jahrelange Konflikt für sein Privatleben war. Der Musiker ist verheiratet und Vater von acht Kindern, Familie und Rückzug gelten ihm seit Jahren als Fixpunkt jenseits des Rampenlichts. Und eben diese Familie trieb ihn in den vergangenen Monaten auch noch an seine Grenzen. Nach einer Ehekrise mit Anna-Maria Ferchichi (44) scheinen sich die Wogen allerdings nun wieder geglättet zu haben. Via Instagram machte er seiner Frau eine Liebeserklärung samt Kniefall – während seiner "Alles wird gut"-Tour durch Deutschland. Wie gewohnt polarisiert der Rapper auch auf der Bühne: So ließ er Fans, die seine Texte nicht einwandfrei rappen konnten, gnadenlos auflaufen.








