Andrew lud Jeffrey Epstein nach Haftstrafe in den Palast ein
Neue Unterlagen bringen Ex-Prinz Andrew erneut in Erklärungsnot: Laut frisch veröffentlichten E-Mails des US-Justizministeriums lud Andrew Mountbatten Windsor (65) den verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein (†66) Ende September 2010 zu einem Treffen in London ein – nur wenige Wochen nach dem Ende von Epsteins Hausarrest. In der Mail bat Epstein um "private Zeit" in der Hauptstadt und erwähnte, er sei mit drei Frauen unterwegs. Andrew antwortete prompt und schlug als Treffpunkt den Buckingham Palace vor. Dort gebe es "viel Privatsphäre", berichtet People. Geplant war demnach ein Abendessen im Palast, während Andrew aus Schottland anreiste.
Die Mails, die im Zuge der anhaltenden Veröffentlichung der Epstein-Akten publik wurden, zeichnen ein detailliertes Bild des Kontakts. Epstein fragte, ob er die Frauen "mitbringen" solle, "um etwas Leben hinzuzufügen". Andrew schrieb zurück, er komme gegen 18 Uhr in London an und könne telefonieren, alternativ biete sich Dinner im Buckingham Palace an – "mit viel Privatsphäre". Laut den Dokumenten ging es in weiteren Nachrichten auch um Alltägliches und Planungen, etwa Treffen "morgen Nachmittag", und sogar um "interessante Dinge zu besprechen und zu planen". Zudem tauchen Hinweise auf Geldfragen rund um Sarah Ferguson (66) auf: In E-Mails ist die Rede von ausstehenden Löhnen für eine frühere Mitarbeiterin von Andrew und Sarah, Schulden, bei denen Epstein später auszuhelfen schien, sowie Danksagungen wie "der Bruder, den ich mir immer gewünscht habe".
Im Umfeld der Windsors hatte die Verbindung zwischen Andrew und Epstein bereits in der Vergangenheit Wellen geschlagen, nicht zuletzt nach Aufnahmen der beiden in New York. Andrew gab später bekannt, auf Titel und Ehren verzichten zu wollen, nachdem die Vorwürfe und Dokumente immer umfangreicher wurden. Sarah, die Ex-Frau des Royals, pflegt seit Jahren ein öffentlich sichtbares Verhältnis zu Andrew, sie treten bei Familienanlässen regelmäßig gemeinsam auf. Die Prinzessinnen Beatrice (37) und Eugenie (35) stehen der Familie traditionell eng zur Seite, auch in Phasen, in denen überlebensgroße Debatten das private Umfeld überlagern.









