"Blödsinn": Daniel Craig verpasste Rolle in "Gladiator"
Daniel Craig (58) hatte einst die Chance, in einem der erfolgreichsten Filme der Kinogeschichte mitzuspielen – und schlug sie aus. Ein Freund riet dem Schauspieler vor rund 26 Jahren, sich bei Regisseur Ridley Scott (88) für die Rolle des Commodus im Monumentalfilm "Gladiator" zu bewerben. Doch Daniel zog diese Option nicht einmal in Erwägung. "Ein Freund schlug mir vor, Ridley Scott zu kontaktieren, um die Rolle in 'Gladiator' zu spielen, die an Joaquin Phoenix ging", gestand er jetzt im Interview mit dem Magazin GQ. "Ich dachte: 'Ach was, so ein Blödsinn.' Ich hätte wissen müssen, dass Ridley damit einen neuen Maßstab für dieses Genre setzen würde."
Der Grund für seine Entscheidung war simpel: Sandalenfilme galten damals als totes Genre, und Daniel glaubte nicht an einen großen Erfolg des Projekts. Mit dieser Einschätzung lag er allerdings gehörig daneben. Die Rolle des schurkischen Commodus ging schließlich an Joaquin und brachte ihm seine erste Oscar-Nominierung ein. "Gladiator" entwickelte sich zu einem Mega-Hit: Das 85 Millionen Euro schwere Epos sahnte bei den Oscars fünf Statuen ab, darunter die Auszeichnungen als "Bester Film" und für Hauptdarsteller Russell Crowe (61). An den weltweiten Kinokassen war im Jahr 2000 nur Mission: Impossible II umsatzstärker.
Daniels Durchbruch als Weltstar sollte erst Jahre später kommen. Der Schauspieler stand zwar bereits seit 1992 vor der Kamera und war in Filmen wie dem Historienfilm "Elizabeth", dem Crime-Drama "Road to Perdition" oder Steven Spielbergs (79) Terror-Thriller "München" zu sehen. Doch seine erste international beachtete Kino-Hauptrolle erhielt er erst im Gangsterthriller "Layer Cake". Seinen großen Durchbruch feierte Daniel schließlich als Nachfolger von Pierce Brosnan (72) in der Rolle des James Bond – zu diesem Zeitpunkt war er bereits 37 Jahre alt. Heute ist er einer der erfolgreichsten Schauspieler Hollywoods.








