Nach Briefbombe: Arabella Kiesbauer bereute TV-Karriere
Im Interview mit Promiflash hat Arabella Kiesbauer (57) jetzt nicht nur über ihre Teilnahme an Kampf der Realitystars gesprochen, sondern auch einen tiefen Einblick in einen der dunkelsten Momente ihres Lebens gegeben. Die Moderatorin erinnerte sich dabei an das Jahr 1995, als sie Opfer eines Briefbombenattentats wurde – ein Erlebnis, das sie bis ins Mark erschütterte und sogar dazu brachte, ihre gesamte TV-Karriere infrage zu stellen. Nicht nur sie selbst wurde durch den Anschlag in Mitleidenschaft gezogen, sondern auch eine ihrer Mitarbeiterinnen wurde dabei verletzt.
Auf die Frage, ob sie es je bereut habe, in die Öffentlichkeit gegangen zu sein, antwortete Arabella offen und ehrlich: "Definitiv, ja. Ich habe 1995 eine Briefbombe bekommen. Das war ein Moment, in dem ich mich gefragt habe: 'Steht dieser Beruf wirklich dafür?' Ich meine, da trachtet mir jemand nach dem Leben und hat zum Beispiel meine Mitarbeiterin damals auch verletzt. Da habe ich mich schon gefragt, ob ich weitermachen soll mit dem Beruf in der Öffentlichkeit." Dass sie letztendlich weitergemacht hat, ist heute bekannt – doch die Zweifel, die der Anschlag in ihr ausgelöst hatte, waren damals offenbar alles andere als gering.
Das Attentat auf Arabella war kein zufälliger Angriff. Die Moderatorin, die als Tochter einer deutschen Theaterschauspielerin und eines ghanaischen Ingenieurs aufgewachsen ist, war immer wieder Ziel von rassistisch motivierten Anfeindungen. Seit sie in der Öffentlichkeit steht, hatte sie mit Hass und Bedrohungen zu kämpfen. Umso bemerkenswerter ist es, dass sie auch heute noch bereit ist, so offen über dieses Trauma zu sprechen.












