Dreimal Nein für Tochter: Menowin Fröhlich im DSDS-Recall
Was für eine Überraschung bei DSDS: Menowin Fröhlich (38) hat sich bei der aktuellen Staffel der Castingshow ein Recall-Ticket gesichert – dabei wollte er eigentlich nur seine 17-jährige Tochter Jiepen Joelina beim Casting begleiten. Die Teenagerin trat vor der Jury um Dieter Bohlen (72), Bushido (47) und Isi Glück (35) an und sang den Schlagerhit "Er gehört zu mir" von Marianne Rosenberg (71). Doch alle drei Juroren schickten sie mit einem klaren Nein nach Hause. Daraufhin holte Dieter kurzerhand Menowin selbst auf die Bühne – und was als Familienausflug begann, endete als echtes Comeback.
Dass die Messlatte für Jiepen hoch lag, hatte Bohlen schon vor ihrem Auftritt klargemacht: "In meinem ganzen Leben suche ich seit 50 Jahren eine Sängerin, die singt wie Marianne Rosenberg. Aber ich finde sie nicht." Am Ende musste er ihr mitteilen: "Du hast leider auch dieses Besondere nicht, was dein Papa hat und was ich immer so mochte." Als Menowin dann selbst vor der Jury stand, ließ er sich nicht lange bitten und performte "I Just Called to Say I Love You" von Stevie Wonder (75) – ausgerechnet den Song, mit dem er schon 2010 bei DSDS gepunktet hatte. Bohlen fragte ihn anschließend direkt, ob er wieder mitmachen wolle, und überreichte ihm sogar persönlich das Recall-Ticket, womit Menowin den Golden Room überspringt.
Bereits vor gut zwei Wochen war bekannt geworden, dass Menowin erneut vor der DSDS-Jury aufgetreten ist. Nun zeigt sich, dass er sich sogar direkt für den Recall qualifiziert hat. Für den Musiker ist die Rückkehr auch eine Frage der persönlichen Reife: "Ich war einfach noch zu jung. Ich war 22, heute bin ich 38. Das ist ein riesiger Unterschied." Auch Bohlen erinnerte sich augenzwinkernd an die gemeinsame Zeit und nannte ihn einen "Vollchaot" – weil Menowin ihn damals angeblich zwei oder drei Tage im Studio hatte warten lassen. 2010 hatte der Musiker das DSDS-Finale erreicht, dort aber Platz zwei hinter Sieger Mehrzad Marashi belegt.









