Nach Marius: Gerät nun etwa Prinzessin Ingrid in die Kritik?

Nach Marius: Gerät nun etwa Prinzessin Ingrid in die Kritik?

- Promiflash Redaktion
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Nach dem Wirbel um Marius Borg Høiby (29) steht nun seine Halbschwester, Prinzessin Ingrid Alexandra, im Fokus kritischer Stimmen. Die 22-Jährige studiert für drei Jahre in Sydney und soll damit hohe Kosten verursachen, die am Ende beim norwegischen Steuerzahler landen. Laut Nettavisen fließen pro Jahr rund 45.600 Euro staatliche Unterstützung in ihren Auslandsaufenthalt. Zusätzlich übernehmen Kronprinzessin Mette-Marit (52) und Kronprinz Haakon (52) Teile für Unterkunft, Reisen und Personenschutz aus ihrer Apanage – ebenfalls öffentliche Mittel. Für Zündstoff sorgen außerdem zahlreiche Flugreisen zwischen Australien, Norwegen und Asien. Der Hof bestätigte, dass Ingrid (22) im Frühjahr Zeit zu Hause verbrachte, ehe sie Mitte April erneut nach Australien aufbrach. In den sozialen Medien wird die Frage laut, wie viel royale Bildung im Ausland kosten darf – und wer sie tragen soll.

Konkrete Posten nähren die Debatte: Für ihr erstes Studienjahr sollen allein die Wohnkosten fast 30.100 Euro betragen haben. Besonders heikel erscheinen vielen Beobachtern die Privatflüge, die sich auf über 110.000 Euro summiert haben sollen – zusammen mit Miete und weiteren Ausgaben ergibt das über 140.000 Euro. Die Reiseroute sorgt zusätzlich für Unmut: Ingrid reiste im Juni 2025 nach Australien, kehrte vor den Nobelpreisverleihungen im Dezember nach Oslo zurück, flog im Februar mit Bruder Prinz Sverre Magnus (20) nach Japan, war am 20. Februar wieder in Sydney und am 3. April erneut in Oslo, bevor es Mitte April zurück an die Uni ging. Königshaus-Expertin Tove Taalesen warnt bei Nettavisen, das Auftreten der Prinzessin wirke "protzig" und sende ein falsches Signal: "Jetzt wird sichtbar, welche Privilegien die Königsfamilie als Teil der Elite hat".

Die norwegische Königsfamilie geriet zuletzt aber nicht nur wegen der Kosten-Debatte um Ingrid in die Schlagzeilen. Vor Kurzem sorgte Mette-Marit bei einem Termin im Königlichen Schloss in Oslo für weltweiten Gesprächsstoff. Beim Empfang für die norwegische Paralympics-Delegation war auf Bildern deutlich eine Nasenkanüle zu sehen, die sie mit zusätzlichem Sauerstoff versorgt. Und: Stets direkt hinter ihr lief ein Mann mit einer kleinen schwarzen Tasche, in der sich das Atemgerät befinden soll. Ausgerechnet das irritierte Expertin Tove Taalesen, wie Dagbladet berichtete. "Ein Adjutant soll da sein, aber nicht sichtbar sein", sagte sie. Und weiter: "Ich bin von dem irritiert, was wir jetzt sehen. Ich habe noch nie erlebt, dass ein Adjutant eine so persönliche und private Aufgabe für ein Mitglied der Königsfamilie übernimmt".

Dazu kamen auch noch neue Trennungsgerüchte um Mette-Marit und Haakon. Das Magazin Se og Hør berichtete, im Palast sei in internen Krisensitzungen über verschiedene Szenarien gesprochen worden. Als Gründe wurden unter anderem der Druck wegen Mette-Marits früheren Kontakten zu Jeffrey Epstein (†66) und der Skandal um Marius Borg Høiby genannt. Auch svenskdam.se griff die Spekulationen auf und schrieb, eine Trennung sei als theoretische Option durchgespielt worden, "um im besten Interesse von Mette-Marit und Haakon, und nicht zuletzt der Monarchie" zu handeln. In Norwegen fragen sich viele deshalb erst recht, wie stabil die Royals gerade wirklich sind.

Prinzessin Ingrid Alexandra, Mai 2025
Getty Images
Prinzessin Ingrid Alexandra, Mai 2025
Kronprinz Haakon, Kronprinzessin Mette-Marit, Prinzessin Ingrid Alexandra und Prinz Sverre Magnus empfangen Paralympics-Athleten im Palast
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Kronprinz Haakon, Kronprinzessin Mette-Marit, Prinzessin Ingrid Alexandra und Prinz Sverre Magnus empfangen Paralympics-Athleten im Palast
Prinz Sverre Magnus und Prinzessin Ingrid Alexandra bei einem Empfang für die Paralympics-Athleten in Oslo, 10. April 2026
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Prinz Sverre Magnus und Prinzessin Ingrid Alexandra bei einem Empfang für die Paralympics-Athleten in Oslo, 10. April 2026
Prinz Sverre Magnus und Prinzessin Ingrid Alexandra von Norwegen, 2025
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Prinz Sverre Magnus und Prinzessin Ingrid Alexandra von Norwegen, 2025
Wie findet ihr, dass Ingrid Alexandra für ihr Studium in Sydney öffentliche Gelder bekommt?