Rührender Grund für Malcolm-Jamal Warners Familienwunsch
Knapp ein Jahr nach dem tragischen Tod ihres Mannes Malcolm-Jamal Warner (†54) hat seine Witwe Tenisha Warner nun in einem emotionalen Interview über die Anfänge ihrer Beziehung gesprochen. Bei "CBS Mornings" erzählte sie Co-Moderatorin Gayle King (71), warum der Schauspieler zunächst keine Kinder wollte – und was ihn schließlich dazu bewegte, doch eine Familie gründen zu wollen. Malcolm-Jamal starb am 20. Juli 2025 im Alter von 54 Jahren bei einem Familienurlaub in Costa Rica durch einen Badeunfall. Gemeinsam haben die beiden eine neunjährige Tochter, für die Tenisha seitdem allein sorgt.
Die Schauspielerin erinnerte sich daran, dass sie zu Beginn ihrer Beziehung offen damit umging, dass Malcolm-Jamal kein Interesse an Kindern hatte. "Ich dachte, wenn er nie Kinder möchte, ist er nicht mein Mensch", sagte sie gegenüber "CBS Mornings". Und dann, ohne dass das Thema erneut zur Sprache gekommen wäre, habe er sie rund sechs Monate später überrascht: "Er kam zu mir und sagte: 'Möchtest du eine Familie gründen?'"> Als Gayle nachhakte, was er ihr als Begründung nannte, schilderte Tenisha seine rührenden Worte: "Er sagte mir, dass er wusste, dass ich – selbst wenn es zwischen uns nicht funktionieren sollte – die Frau wäre, von der er möchte, dass sie sein Kind großzieht. Er war sich sicher, dass ich eine wundervolle Mutter wäre."
Das Interview wurde kurz nach dem Bekanntwerden eines Rechtsstreits veröffentlicht, den Tenisha gegen Malcolm-Jamals Mutter Pamela Warner, die als Treuhänderin des Familientrusts fungiert, angestrengt hat. In einem Statement gegenüber dem Magazin People erklärte sie: "Ich habe im vergangenen Jahr versucht, den komplizierten Nachlass meines geliebten Mannes privat zu regeln und seinen letzten Wünschen gerecht zu werden." Malcolm-Jamal hatte demnach einen veralteten Nachlassplan aus dem Jahr 1996 hinterlassen – erstellt zu einer Zeit, als er 26 Jahre alt war und seine zukünftige Ehefrau noch nicht kannte. "Ich musste rechtliche Schritte einleiten, um die Rechte meiner Tochter und meine eigenen zu schützen", so Tenisha weiter. Auf die Frage, ob sie noch Kontakt zu ihrer Schwiegermutter habe, wich sie im Interview aus und betonte, dass Trauerarbeit gerade alle Beteiligten beherrsche. Ihre Priorität sei klar: "Der erste Mensch, dem ich gebe, was ich zu geben habe, ist meine Tochter."









