Harry zurück im Palast? Charles riskiert neuen Royal-Krach
Ist das etwa ein "Friedensangebot"? König Charles III. (77) reicht seinem Sohn Prinz Harry (41) die Hand: Laut der britischen Zeitung The Sun soll der Monarch Harry für seinen geplanten Besuch im September eine Unterkunft im Buckingham Palace angeboten haben. Anlass des Besuchs ist die jährliche WellChild-Verleihung, an der Harry regelmäßig teilnimmt. Mehrere Royalexperten ordneten gegenüber Fox News Digital die Geste ein – und sind sich einig: Was Charles da macht, ist ein Wagnis mit ungewissem Ausgang. Schließlich ist Prinz William (44), der ältere Sohn von Prinzessin Diana (†36), seit dem Rückzug seines Bruders aus dem Königshaus nicht mehr besonders gut auf diesen zu sprechen.
Die britische Moderatorin und Royalkennerin Helena Chard bezeichnete das Angebot als Olivenzweig, mit dem Charles die Beziehung zu seinem jüngeren Sohn behutsam wieder aufbauen wolle. Ob Harry die Einladung annehme, sei aber noch offen. "Es kursieren Gerüchte, dass er sie angenommen hat. Die Zeit wird es zeigen", sagte Helena gegenüber Fox News Digital. Allerdings betonte sie: "Meine Quellen sagen, dass das Palastpersonal gegen einen Aufenthalt Harrys ist. Sie fühlen sich durch Harrys explosive Anschuldigungen gegen die Königsfamilie zutiefst verraten." Tatsächlich war Harrys letzter Großbritannienbesuch im Juli alles andere als reibungslos verlaufen: Sein Antrag auf Polizeischutz außerhalb royaler Residenzen wurde abgelehnt, woraufhin er schließlich allein reiste. Immerhin gab es ein privates Treffen mit Charles auf dessen Landsitz Highgrove House – das erste Mal seit 2022, dass der König seine Enkel Prinz Archie (7) und Prinzessin Lilibet (5) wiedersah.
Während Charles offenbar bereit ist, Risiken einzugehen, ist Prinz William einer Versöhnung gegenüber wohl deutlich reservierter. Mehrere Experten erklärten gegenüber Fox News Digital, dass die Brüder seit dem Tod von Queen Elizabeth II. (†96) im Jahr 2022 nicht mehr miteinander gesprochen haben sollen. "William bleibt misstrauisch und wird Harry nicht im Palast haben wollen", sagte Royalexpertin Hilary Fordwich. Royalexperte Richard Fitzwilliams ergänzte, dass William und Prinzessin Kate (44) als Zukunft der Monarchie eine Schlüsselrolle in dieser Frage spielten: "Und sie vertrauen den Sussexes – aus gutem Grund – nicht." Helena Chard fasste die heikle Lage schließlich so zusammen: "Die Einladung an Harry in den Buckingham Palace gleicht einem Goodwill-Zeichen, das kleine Schritte in Richtung Frieden signalisiert. Gleichzeitig übertüncht sie die anhaltenden Gräben innerhalb der Familie."










