Mit links wurde Stefan Raab (44) gestern Abend in der modifizierten Show Schlag den Raab mit links zwar nicht bezwungen, aber Kandidat Heiko (28) legte von Anfang an eine äußerst souveräne Show auf´s Parkett. Der Vertriebslogistiker nahm dem Gastgeber gleich die ersten fünf Spiele ab und untermauerte somit sein Kommentar zu Beginn der Sendung: „Ich bin zwar klein, dick und habe keinen Hals, aber man sollte mich dennoch nicht unterschätzen.“

Bei seinem Steckenpferd „Geografie“ ließ sich Raab nicht die Butter vom Brot nehmen. Doch alles kämpfen nützte nichts: Trotz kleiner Notizen, die Raab zur Erinnerung mit seinem Speichel(!) auf das Pult vor ihm kritzelte, musste er sich im Matchball-Spiel, wo es darum ging, die meisten Begriffe bezüglich einer Kategorie zu nennen, gegen den uverkrampften Heiko geschlagen geben.

Der fünfmalige deutsche Baseball-Meister war stets konzentriert bei der Sache und ließ sich von dem übermotivierten TV Total-Moderator nicht aus der Ruhe bringen: „Das liegt in meinem Naturell. Ich hatte Respekt vor dem Studio und der großen Bühne. Aber ich hatte noch nie Angst vor großen Namen“, so der Paderborner im Interview mit ProSieben im Anschluss der Sendung.

Raabs Stimmung sank zunehmend in den Keller- vor allem als Kommentator Frank Buschmann (46) schadenfroh an die letzte Ausgabe der Sendung erinnerte: „Wie letztes Mal, nur mit vertauschten Rollen.“ Damals hatte Raabs Kontrahentin nämlich kein einziges Spiel gewonnen. Doch so weit wollte es die Kämpfernatur mit der gebrochenen rechten Hand natürlich nicht kommen lassen. Denn eins ist klar: Der Metzgersohn liegt nicht gerne hinten, sondern ist es gewohnt, den Takt vorzugeben. Eine Eigenschaft, die sein Haussender sehr schätzt: Erst kürzlich wurde der Vertrag mit Raab um weitere fünf Jahre verlängert. Raab ist das Zugpferd und das Gesicht des Senders, er kniet sich rein wie kein Zweiter.

Um 0.39 Uhr konnte der Kandidat nach insgesamt 13 absolvierten Spielen letztendlich unter Glitterregen die zwei Geldkoffer mit einer Million Euro entgegennehmen. Bereits am 15. Januar 2011 gibt es die nächste Sendung. Vielleicht dann sogar wieder mit beiden Händen.

„Wie ein Mädchen auf der Kirmes", stöhnte Raab beispielsweise beim Dosenwerfen, bei dem die Kontrahenten natürlich mit der linken Hand werfen mussten. Beim Kegeln kullerten die Kugeln müde über die Bahn und auch beim Tischtennis musste sich der 44-jährige Entertainer geschlagen geben.

Stefan RaabProSieben
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