Lindsay Lohans (26) Anwälte haben wirklich alle Hände voll zu tun, selbst wenn ihre Klientin sich möglicherweise gar nichts hat zu Schulden kommen lassen. So zumindest sieht es -laut Gerichtsbeschluss- aktuell aus.

Wie bereits vor wenigen Tagen weltweit vermeldet, standen LiLo und ihr Assistent Gavin Doyle unter dem dringenden Tatverdacht, verantwortlich für den Diebstahl von Gegenständen im Wert von 100.000 Dollar gewesen zu sein. Zwei voneinander unabhängige Zeugen könnten bestätigen, das Duo habe die Wertsachen während einer Hausparty des schwerreichen Sam Magid entwendet oder entwenden lassen, berichtete die Polizei von Los Angeles. Magid, seines Zeichens ein guter Freund der Sängerin und Schauspielerin, hatte die anfängliche Diebstahlmeldung zwar wieder zurückgezogen, jedoch planten die ermittelnden Instanzen, sich zuerst noch einmal mit den Zeugenaussagen auseinandersetzen. Wie TMZ nun aber berichtete, hat der zuständige Staatsanwalt das Verfahren gegen Lindsay wegen unzureichender Beweise eingestellt. Er sei sich der „seit Langem bestehenden Freundschaft“ zwischen Magid und Lohan bewusst und Ersterer habe die 26-Jährige nicht als verdächtig eingestuft, weiter seien „die potentiellen Augenzeugen“ nun zu keiner Aussage mehr bereit, wollten „nicht involviert werden“. Interessant ist zudem, dass die Meldung bezüglich eines Diebstahls von Uhren und Sonnenbrillen im Gesamtwert von 100.000 Dollar niemals ihren Weg zum Staatsanwalt gemacht haben soll: „In den Informationen, die uns vorlagen, war von Gegenständen, deren Wert auf etwa 6.400 Dollar geschätzt wurde, die sich aus 3.000 Dollar Bargeld, vier Sonnenbrillen, einem iPod, Schlüsseln zu zwei Autos und einem Haus zusammensetzten, die Rede.“ Die gestohlen gemeldeten Habseligkeiten seien bei keinem der Verdächtigen aufgetaucht. Lindsay und ihr Assistent sind entlastet und müssen nun also keine Strafverfolgung fürchten.

Die Frage, warum Hausbesitzer Magid die Diebstahlmeldung erst herausgab, dann zurückzog und die Zeugen schließlich verstummten, wird wohl unbeantwortet bleiben. Lindsay hingegen hat schon wieder den nächsten Ärger am Hals: Das historische Chateau Marmont Hotel in Hollywood vermeldete gegenüber dem Onlinedienst, der prominente Gast beziehungsweise die Produktionsfirma ihres neuen Streifens „Liz & Dick“ schulde dem Hause 46.305,04 Dollar und einen hoteleigenen Laptop.

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