Es geht nach unten! Nachdem Promi Big Brother am Freitag einen pompösen Auftakt feierte, stehen die Zeichen nun auf freien Fall. Gerade am Samstagabend lieferte Sat. 1 eine wahre Schnarchnummer, ließ kaum die Promis sprechen und lieferte lediglich schlecht vertonte Zusammenschnitte ohne wirkliche Geschichte. Daraufhin sprangen laut Quotenmeter zahlreiche Fans des Formats ab.

1,88 Millionen Zuschauer schalteten am Sonntag ein. In der relevanten Zielgruppe gaben 12,3 Prozent Promi Big Brother eine Chance - Samstag waren es noch 15,6 Prozent, Freitag sogar 22,3 Prozent. Eine rasante Talfahrt also, trotz emotionalem Ausbruch von Jenny Elvers (41), leichten Liebeleien zwischen Manuel Charr (28) und Sarah Joelle Jahnel (24) und einem Martin Semmelrogge (57), der keine Angst vor TV-Entblößungen zeigt.

Das größte Problem für den Sender war wohl der fehlende Grundstein bei der ersten TV-Zusammenfassung. Man ließ die Bewohner zu wenig übereinander sprechen, legte nicht die Grundsteine für freudige Lästereien und war einfach zu schlampig in Regie und Produktion. Das rächt sich nun und auch die immer albernere Moderation von Cindy aus Marzahn (41) und Oliver Pocher (35) ändert daran nichts, auch wenn die zweite Tages-Zusammenfassung schon deutlich mehr bot als der erste Tag.

"Ich werde gar kein Wort sprechen", klagte Percival (48), dem die Behandlung im Container alles andere als zusagt. Aber: Macht ein Baum, der im Wald umfällt, auch dann ein Geräusch, wenn ihn niemand hört?

"Promi Big Brother"-Kandidaten im Jahr 2020
Getty Images
"Promi Big Brother"-Kandidaten im Jahr 2020
Jochen Schropp und Marlene Lufen im Finale von Promi BB 2020
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Jochen Schropp und Marlene Lufen im Finale von Promi BB 2020


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