Das Interview mit Channel 4-Reporter Krishnan Guru-Murthy war wohl der Tiefpunkt der Avengers: Age of Ultron-Promotour - zumindest in den Augen von Robert Downey Junior (50). Der brach das Interview ab, als sich die Fragen nicht mehr auf den Film konzentrierten, sondern sich plötzlich nur noch um seine schwierige Drogenvergangenheit drehten. Nun geht der Kampf Journalist versus Künstler offenbar in die nächste Runde. Denn in der Radioshow von Howard Stern (61) machte Robert Downey Junior nun noch einmal seinem Ärger Luft.

Robert Downey Junior
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Auch mit etwas Abstand scheinen sich die Gemüter noch nicht beruhigt zu haben. Robert ist jedenfalls nach wie vor auf Huntertachtzig und sauer darüber, dass Guru-Murthy die Interviewabsprachen, nur Fragen zum Film zu stellen, nicht eingehalten habe. "Ich bin so ein Mensch, der denkt, dass der soziale Anstand gewahrt wird. Es ging darum, einen Superheldenfilm zu promoten, den auch viele Kids sehen werden, und das hat nichts mit einer seltsamen, düsteren Agenda zu tun, bei der ich mich plötzlich beschämt fühle und verpflichtet bin, bei diesem gruseligen Scheiß mitzumachen", ärgerte sich der Iron Man-Star. Darüber hinaus erklärte er, dass er sich sehr unangenehm berührt gefühlt habe, bezeichnete Guru-Murthy als "widerlichen Schmierfink" und erklärte, dass er seinem Gegenüber am liebsten an die Gurgel gegangen wäre.

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Auf der anderen Seite zeigt Roberts Kontrahent Guru-Murthy keine Einsicht. Er ist sich keiner Schuld bewusst. "Wir machen keine Promo-Interviews bei Channel 4 News. Wir einigen uns mit den PR Leuten darauf, dass wir eine Weile über den Film reden, wir aber auch weiter fassende Fragen stellen und ernstere Themen ansprechen wollen", betonte er auf Nachfrage von Daily Mail. Da scheinen die Absprachen zwischen dem Nachrichtensender und Downeys Leuten ordentlich schief gelaufen zu sein.

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