Der Schock sitzt tief. Fans und Promis trauern gleichermaßen um den erfolgreichen Jazz-Star Roger Cicero (✝45), der am 24. März an einem Hirnschlag starb. Besonders traurig: Von einer Herzmuskelentzündung im November hatte sich der Musiker eigentlich wieder erholt, konnte erste Auftritte absolvieren und freute sich auf seine Tournee. Jetzt sein tragischer Tod - dabei hatte Roger als Sänger äußerst gesund und diszipliniert gelebt.

Roger Cicero
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In früheren Interviews erzählte Roger stets von seiner gesunden Lebensweise. Nachdem es bei dem früheren, passionierten Raucher einmal Klick gemacht und er der schlechten Angewohnheit abgeschworen hatte, machte ihm seine disziplinierte Lebensweise regelrecht Spaß. "Seit zehn Jahren verzichte ich auf Alkohol und Nikotin. Ich vermisse nichts", verriet er vor eineinhalb Jahren der Frankfurter Neue Presse. Rogers Arzt hatte ihn darauf hingewiesen, wie schlecht das Rauchen für seine Stimme sei - verständlich, dass der Sänger daraufhin sein Leben änderte.

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"Jeder Sänger sollte darauf achten. Jeder Sänger ist sein eigenes Instrument. Wenn man auf kratzigen Schrei-Sound steht, ist das ziemlich egal, aber nicht, wenn man gepflegten Gesang mag", verriet er sogar schon 2008 im Gespräch mit Frankfurter Allgemeine. Zusätzlich zum Verzicht auf schädliche Produkte hielt sich Roger Cicero auch noch mit Yoga fit und hatte ein besonderes Ritual vor seinen Auftritten: "Direkt vor dem Auftritt mache ich oft eine Kerze oder einen Kopfstand. Durch die Umkehrhaltung beruhigt sich das Nervensystem und die Nacken- und Schultermuskulatur wird gelockert."

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Wie schon seinen Vater Eugen Cicero (✝57) riss nun auch Roger Cicero ein Hirnschlag viel zu früh aus dem Leben. Im Video am Ende des Artikels würdigt Promiflash den großartigen Menschen - und auch stolzen Papa Roger Cicero.