Ben Affleck und Matt Damon reflektieren lange Freundschaft
Matt Damon (55) und Ben Affleck (53) haben in einem neuen, von Netflix auf YouTube geteilten Video über ihre außergewöhnliche Freundschaft gesprochen – und dabei herzhaft über sich selbst gelacht. Die beiden Hollywood-Stars, die sich seit ihrer Kindheit in Cambridge bei Boston kennen, unterhielten sich am Donnerstag in einem gemeinsamen Video über das Geheimnis von mehr als 40 Jahren Verbundenheit. Während sie ihren kommenden Crime-Thriller "The Rip" promoten, der am 16. Januar auf Netflix startet, erklärten die Freunde, dass sie schon früh dieselbe Leidenschaft verband: Filme machen. "Wir waren beide besessen davon", sagte Matt. Ben ergänzte trocken, dass das in ihrer Heimatstadt eigentlich "gar keine Option" gewesen sei.
Im Clip, den Netflix verbreitete, frotzelten die zwei über ihre Anfänge – und über sich selbst. "Ich schätze, wir waren ziemlich seltsame Kinder", witzelte Matt. Ben legte nach: "Anmaßend und nerdig und irgendwie neben der Spur." Diese gemeinsame Begeisterung sei ihr Klebstoff gewesen, so die Stars, die schon mit "Good Will Hunting" 1997 gemeinsam durchstarteten und dafür den Oscar für das beste Originaldrehbuch abräumten. In den vergangenen Jahren arbeiteten sie wieder enger zusammen, etwa bei "The Last Duel" und "Air", und gründeten mit Artists Equity auch eine Produktionsfirma. Rivalität? Keine Spur. "Ich denke, wir hatten Glück, keine Freundschaft zu haben, die in Konkurrenz verwurzelt ist", sagte Ben dem Streamingdienst. Solcher Wettbewerb sei oft "korrosiv".
Abseits der großen Kinomomente verbindet die beiden eine geerdete Vergangenheit. Matt und Ben wuchsen nur wenige Blocks voneinander entfernt auf, teilten Busfahrten, Nachmittage in Videotheken und die gleichen Filmhelden an der Zimmerwand. Freunde berichten, dass die zwei schon als Teenager Dialoge mitsprachen und kleine Szenen probten, lange bevor ein Kamerateam in ihrer Nähe war. Diese Vertrautheit zeigte sich später auch am Set: Der Regisseur, der Produzent, der Schauspieler – oft genügt ein Blick, damit der andere weiß, was gemeint ist. Und wenn es doch mal knirscht, hilft Humor. Genau der blitzt in ihrem Netflix-Gespräch immer wieder auf – ein Ton, der ihre Freundschaft seit Jahrzehnten trägt.







