Extreme Diät: Cillian Murphy hungerte für "Oppenheimer"
Für seine Rolle als J. Robert Oppenheimer in Christopher Nolans (55) gleichnamigem Blockbuster hat Cillian Murphy (50) extreme körperliche Entbehrungen auf sich genommen. Der irische Schauspieler hungerte sich für den Part des Atomphysikers, der als "Vater der Atombombe" in die Geschichte einging, buchstäblich auf Haut und Knochen herunter. Seine Kollegin Emily Blunt (43) beschrieb die Hingabe des Darstellers gegenüber dem Promimagazin Extra in drastischen Worten: "Cillian musste sich von den Späßen am Set distanzieren, weil er sich etwas Monumentales vorgenommen hatte und nur etwa eine Mandel pro Tag essen konnte, so mager war er." Die harte Vorbereitung und Selbstdisziplin sollten sich letztendlich aber auszahlen.
Der Schauspieler selbst schilderte in einem Interview mit der New York Times, was hinter der radikalen Diät steckte: "Ich liebe es, unter Einsatz meines Körpers zu schauspielern – und Oppenheimer hatte eine sehr ausgeprägte Körperlichkeit und Silhouette, die ich perfekt einfangen wollte", sagte er und erklärte weiter: "Ich musste deshalb ziemlich viel Gewicht verlieren, er war sehr mager, fast ausgezehrt, und lebte von Martinis und Zigaretten." Dazu isolierte sich Cillian am Set bewusst vom Rest der Besetzung. Sein Kollege Matt Damon (55) erinnerte sich im Gespräch mit Extra, dass es "aufgrund des enormen Arbeitspensums, das er hatte, und des Detailgrads, den Christopher Nolan verlangt, immer etwas gab, worüber er nachdenken musste."
Am Ende sollte dieser radikale Ansatz Früchte tragen. Für seine schauspielerische Leistung in "Oppenheimer" gewann Cillian 2024 den Oscar als bester Hauptdarsteller. Der Film selbst räumte insgesamt sieben Academy Awards ab, darunter die Auszeichnungen für den besten Film, die beste Regie für Christopher Nolan, den besten Nebendarsteller für Robert Downey Jr. sowie Preise für Kamera, Schnitt und Filmmusik. Für Cillian, der sich in seinen Projekten immer wieder voll und ganz hineinwirft, markiert der Erfolg einen Höhepunkt seiner bisherigen Karriere und knüpft an seine lange Zusammenarbeit mit Christopher an, die schon mit "Batman Begins" und "The Dark Knight" begann.








