Es war der große TV-Skandal dieser Woche. Ein Streit zwischen Moderator Dominic Heinzl (48) und Rapper Sido (31) eskalierte und es kam zu einer kleinen Prügelei, bei der Heinzl zu Boden ging. Daraufhin wurde der Rapper, der bei ORF in der Sendung „Die große Chance“ in der Jury saß, gefeuert. Obwohl er mittlerweile einen Erklärungsversuch startete und zugab, zu weit gegangen zu sein, kam noch mehr Ärger auf Sido zu. Denn er wird verdächtigt, hinter den Kulissen oft gekifft zu haben.

Zumindest, was seine Kündigung beim TV angeht, zeigt Sido Verständnis, seine Kollegen sind dagegen mit dieser Sender-Entscheidung nicht so ganz einverstanden. Wie oe24.at berichtet, fehlt den Juroren Zabine (38) und Peter Rapp (68) ihr Teamkollege Sido schon jetzt in der österreichischen Talentshow. „Heinzl hat Sido provoziert. Ich bin extrem traurig, dass sie Sido rausgeworfen haben. Er hat den Großteil der Show gemacht. Ich kann mir niemand anders neben mir vorstellen. Ich würde mir wünschen, dass der ORF Sido zurückholt“, erklärte Zabine. Etwas verhaltener äußerte sich Peter Rapp, aber auch er ist der Meinung, dass der 31-jährige Rapper nicht die alleinige Schuld an dem Vorfall hat: „Die Gewalt kann ich nicht gutheißen. Aber es ist nicht gut, Menschen in die Enge zu treiben, bis sie kein Argument mehr finden, als zuzuschlagen.“ Und schließlich bekommt Sido auch noch Rückendeckung von der Moderatorin der Show, Doris Golpashin, die ihn via Twitter anschrieb: „Was machen wir jetzt ohne dich?“

Sicher freut Sido sich darüber, dass ihn seine TV-Freunde nicht im Stich lassen. Aber dennoch besteht wohl angesichts des Skandals und seines angeblichen Drogenkonsums wenig Hoffnung, dass der Sender es sich anders überlegt und wieder mit ihm zusammenarbeitet.

SidoWENN; ORF/Thomas Ramstorfer
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